Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

§ 1. Vertragsabschluss und Leistungsumfang

Verträge zwischen dem Linedance Club Maverick e.V. (nachfolgend Auftragnehmer(s) genannt) und dem Auftraggeber kommen erst mit der schriftlichen Auftragsbestätigung durch den Auftragnehmer zustande. Der Umfang der Leistungsverpflichtung ergibt sich ausschliesslich aus der Leistungsbeschreibung in der Auftragsbestätigung des Auftragnehmers.

Sollte keine detaillierte Vereinbarung getroffen sein, beinhaltet dies die Darbietung von Linedance und Moderation während der vereinbarten Zeit.

Der Auftragnehmer stellt die in der Auftragsbestätigung vereinbarten Tonanlage zur Verfügung. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, bei Leistungsänderungen oder Abweichungen den Auftraggeber unverzüglich davon in Kenntnis zu setzen. Angebote sind freibleibend. Änderungen der Vertragsleistungen bedürfen der schriftlichen Form.

§ 2. Vergütung

Kostenvoranschläge des Auftragnehmers sind unverbindlich. Sofern nicht separat ausgewiesen, verstehen sich die angegebenen Preise als Bruttopreise. Derzeit besteht keine Umsatzsteuerpflicht.

Im Angebot nicht veranschlagte Leistungen, die durch unrichtige Angaben des Auftraggebers bedingt sind und dadurch entstehende Verzögerungen oder Änderungen der Leistungen, werden dem Auftraggeber nach den geltenden Vergütungsgesetzen in Rechnung gestellt.

Kosten, die im Zusammenhang mit der Durchführung der Veranstaltung anfallen, wie zum Beispiel GEMA-Gebühren, Steuern, örtliche Abgaben o.ä. sind vom Auftraggeber zu tragen.

Erfolgt bei längeren Veranstaltungen eine Übernachtung des Auftragnehmers, so hat der Veranstalter für die Unterbringung zu sorgen. Die Kosten hierfür übernimmt der Veranstalter. Der Auftragnehmer ist berechtigt, eine Leistung sofort nach deren Erbringung in Rechnung zu stellen.

Sofern nichts Gegenteiliges vereinbart ist, sind Rechnungen sofort nach Eingang ohne Abzug fällig. Bei verspäteter Zahlung (ab 7 Tage nach Rechnungsdatum) gelten Verzugszinsen in der Höhe von 5 Prozentpunkten über dem jeweils gültigen Basiszinssatz als vereinbart. Der Auftragnehmer kann zur Deckung seines Aufwandes einen Vorschuss in Höhe von 20% des Endpreises bei Vertragsabschluss in Rechnung zu stellen.

§ 3. Arbeitsbedingungen

Der Auftraggeber trägt dafür Sorge, dass der für den Auftritt des Auftragnehmers vereinbarte Platz mit den vereinbarten Beschaffenheiten zur Verfügung steht und zum vereinbarten Zeitpunkt der Auftragnehmer freie Zufahrt zum Entladen der Fahrzeuge und ungehinderten Zugang zu den Veranstaltungsräumen hat. Erforderliche Erlaubnisse, Parkausweise oder Eintrittskarten gehen zu Lasten des Auftraggebers und werden dem Auftragnehmer rechtzeitig vor der Veranstaltung zugestellt.

Sollte durch einen besonders erschwerten oder verspäteten Zugang zu den Veranstaltungsräumen ein rechtzeitiger Spielbeginn des Auftragnehmer nicht möglich sein, geht dies zu Lasten des Auftraggebers.

Speisen und Getränke im normalen Rahmen sind für den Auftragnehmer und Beauftragten frei. Der Auftraggeber gewährleistet durch eine vorherige Absprache dies auch bei einem evtl. Catering durch Dritte und stellt eine Versorgung des Auftragnehmer sicher.

Der Auftragnehmer verpflichtet sich alle getroffenen Vereinbarungen uneingeschränkt einzuhalten, dies gilt für den Beginn und Spieldauer, sowie für den gesamten Auftritt und alle Darbietungen. Der Auftragnehmer ist während seines Auftritts nicht an künstlerische Weisungen bzw. den Weisungen Dritter vor und nach dem Auftritt gebunden.

Regie und Disposition während der Veranstaltung obliegt dem Auftragnehmer. Angemessene Pausen sind in der vereinbarten Spielzeit enthalten. Verspätungen, Wartezeiten und Ablaufänderungen die vom Auftragnehmer nicht verschuldet wurden, gehen zu Lasten des Auftraggebers.

§ 4. Haftung und Gewährleistung

Die Haftung durch den Auftragnehmer gegenüber dem Auftraggeber auf Schadenersatz wegen vertraglicher Ansprüche ist auf die Höhe des vereinbarten Honorars beschränkt, soweit ein Schaden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig durch den Auftragnehmer herbeiführt wurde.

Der Auftragnehmer übernimmt keine Haftung für die, seitens des Auftraggebers für die Durchführung der Veranstaltung gestellten Materials, Geräte, Zelte, Inventar, Instrumente, Räume und Plätze. Der Auftraggeber gewährleistet die Sicherheit des Auftragnehmer.

Schäden die vom Auftraggeber, deren Mitarbeiter, Gästen oder Dritten (die vom Auftraggeber beauftragt wurden- z.B. Mitarbeiter der Gaststätte) gegenüber dem Auftragnehmer, trägt der Auftraggeber.

Dies gilt im Besonderen bei transportablen Bühnen und den dem Auftragnehmer zur Verfügung gestellten Stromanschlüssen, sowie Schäden, die in direktem Zusammenhang mit dem Auftritt des Auftragnehmer stehen.

Stellt der Auftraggeber eigene oder angemietete Räumlichkeiten und Flächen für die Durchführung des Auftritts zur Verfügung, stellt er sicher, dass für die Durchführbarkeit der Veranstaltung die Räumlichkeiten geeignet sind.

Der Auftraggeber übernimmt die Verpflichtung, die ggf. erforderlichen Genehmigungen für die Veranstaltung einzuholen. Für alle Personenschäden, Sachschäden und Diebstähle von Anbeginn des Aufbaus bis Ende des Abbaus der Veranstaltung haftet der Veranstalter.

Er verpflichtet sich zum Abschluss der ggf. erforderlichen und vorgeschriebenen Versicherungen. Sollte eine Leistung nicht oder nicht vertragsgemäss erbracht werden, so hat der Auftraggeber den Leistungsmangel unverzüglich zu reklamieren und Abhilfe zu verlangen.

Nachträgliche Reklamationen gegen den Auftragnehmer, die nicht vor Ort reklamiert wurden, sind nichtig. Schäden, die durch den Auftragnehmer verursacht wurden, sind innerhalb von 3 Tagen schriftlich anzuzeigen.

Nach Fristablauf können keine Schäden mehr anerkannt oder erstattet werden. Bei auftretenden Störungen ist der Auftraggeber verpflichtet, im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen mitzuwirken, evtl. Schäden zu vermeiden und so gering wie möglich zu halten.

§ 5. Kündigung und Rücktritt

Der Auftraggeber ist berechtigt, das Vertragsverhältnis mit dem Auftragnehmer jederzeit zu kündigen. Für den Fall der Kündigung hat der Auftraggeber alle bis zu diesem Zeitpunkt entstandenen direkten Kosten zu ersetzen. Weiterhin verpflichtet sich der Auftraggeber durch die vorzeitige Aufhebung des Vertragsverhältnisses die Zahlung der vereinbarten Honorare für den Auftragnehmer und bereits erbrachter Leistungen nach folgender Staffelung zu zahlen:

Rücktritt bis 120 Tage vor Leistungsbeginn: 20%,

Rücktritt bis 60 Tage vor Leistungsbeginn: 40%,

Rücktritt bis 10 Tage vor Leistungsbeginn: 80%,

Rücktritt nach dem 10 Tag vor Leistungsbeginn oder bei Nichtantritt: 90%.

Der Grund zu einer ausserordentlichen Kündigung bleibt für beide Vertragsparteien hiervon unberührt.

Dieses Recht steht dem Auftragnehmer insbesondere dann zu, wenn vereinbarte Zahlungen zum Fälligkeitszeitpunkt vom Kunden nicht geleistet wurden und trotz Aufforderung Rechnungen im Rahmen der vertraglichen Abrede nicht bezahlt werden.

Wird die Veranstaltung in Folge nicht vorhersehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können die Vertragsparteien den Vertrag kündigen.